Wärmedämmung

Die energiesparverordnung und ihre auswirkung

 

 

 

 

 

Die Energieeinsparverordnung schafft die Grundlage für eine einheitliche Erfassung der im Gebäude auftretenden Begleitfaktoren der Energieverwendung.
Wussten Sie, dass in Deutschland bei privaten Haushalten bis zu 80% der Energiekosten Heizkosten sind? Eine bessere Wärmedämmung kann diese Bilanz entscheidend verbessern. Von den Innungsbetrieben des Dachdeckerhandwerks erwarten Sie zu Recht eine dauerhafte, wirkungsvolle Lösung.


Energie einsparen
Seit 1995 gilt eine neue Wärmeschutzverordnung (WSVO). Sie hat das Ziel, den Energieverbrauch bei Gebäuden um 25 bis 30% zu drosseln. Ihr Dachdecker-Innungsbetrieb berät Sie gerne über die Möglichkeiten an Dach und Außenwand.
   

Treibhauseffekt verringern
Mit der Erwärmung der Atmosphäre hat sich das Klima auf der Erde verändert. 1994 lagen die weltweiten Temperaturen in der Atmosphäre höher als im Durchschnitt der letzten 30 Jahre.
   

Wärmegedämmte, hinterlüftete Außenwandbekleidungen sind wirtschaftlich. Die erforderlichen Kosten sind durch die eingesparten Energiekosten bald wieder refinanziert.
Die größten Chancen, Energie zu sparen, ergeben sich bei Gebäuden, die vor 20 oder mehr Jahren erstellt worden sind.  
Immer dann, wenn bei diesen Gebäuden Arbeiten an der Außenhülle erforderlich sind, können und müssen gleichzeitig Maßnahmen zur Energieeinsparung ergriffen werden. Dazu gehören Vorhaben im Bereich des Dachgeschossausbaus wie Dachfenstereinbau, Gaubenbau, Innenausbau, Aufsattelung und Umdeckung, wobei die vielfältigsten Materialien zum Einsatz kommen können. Dabei ist der Mitgliedsbetrieb der Dachdecker-Innung für Planung und Ausführung Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Die Bekleidung mit wärmegedämmten, hinterlüfteten Systemen ist eine ideale Möglichkeit, bestehende Gebäude nach den Erfordernissen der EnEV (Energieeinsparverordnung) und nach den individuellen Gestaltungswünschen des Bauherrn zu modernisieren.
Schiefer, Keramik, Faserzement, Metallelemente und vieles mehr stehen hier gestalterisch zur Verfügung und werden vom Dachdecker fachgerecht angebracht.   

So ist bei Dächern und Dachschrägen bereits eine Wärmedämmung einzubauen, wenn die Bekleidung oder Verschalung ersetzt bzw. neu aufgebaut wird. Bei nicht ausgebauten Dachgeschossen muss in der Regel die oberste Geschossdecke nachträglich gedämmt werden. Gerade der vermeintlich einfache nachträgliche Einbau einer Wärmedämmung durch den Heimwerker kann zu größeren Problemen führen. Häufig werden ungeeignete Dämmstoffe verwendet, die beträchtlich an Dicke zunehmen, die Belüftungsschichten nachteilig beeinträchtigen und in der Folge zu Schimmelpilzbildung und anderen Bauschäden führen können.
   

Insgesamt ist die Energieeinsparverordnung eine runde Sache. Sie befolgen nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen, sondern leisten Ihren Beitrag zu aktivem Umweltschutz und sparen langfristig Kosten.